Digital Detox – eine Auszeit für jeden

Digital Detox – eine Auszeit für jeden

„Digital Detox“, also eine Auszeit von  Smartphones, Computern und Co zu nehmen, ist für Marken wie Apple oder Samsung nichts neues mehr.  Aber was bedeutet es für diese Unternehmen, wenn ihre Kunden für eine bestimmte Zeit nicht mehr ihre Geräte verwenden? Wie beeinflusst es ihre Marketing- und Kommunikationsstrategie? Samsung als Beispiel nimmt diesen Trend offen ins Visier. Anstatt gegen die digitalen Auszeiten der Nutzer vorzugehen,  bieten sie stattdessen sogar eine „Offline_Box“ an:

Der User legt sein Smartphone für einen bestimmten Zeitraum in diese Box und hat somit keinen Zugriff mehr auf das Gerät.  In diesen digitalen Pausen nutzen die Marken die Gelegenheit, um den Kunden mit Service oder neuen Produkten zur Seite zu stehen – ein clever gewählter Schachzug.

Unternehmen und Marken müssen in Zukunft darauf vorbereitet sein, wann die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass viele ihrer Kunden in eine digitale Auszeit gehen. Dann brauchen bestimmte Marketingkampagnen an diese Kunden nicht geschaltet werden.

Ein weiterer Aspekt ist, dass die Unternehmen dem Kunden entgegenkommen müssen, damit sie ohne Probleme in den digitalen Alltag zurückfinden. Dies gelingt mit Abwesendheitsnotizen der jeweiligen App, oder mit  einem Speicher in den nur Nachrichten von Kontakten landen, die vom Nutzer vorher ausgewählt wurden.  

Zusammenfassend kann man sagen, dass je besser die Marken ihre Kunden kennen, desto gezielter können sie z.B. mit Kampagnen angesprochen und involviert werden.  

Quelle: HORIZONT, Günter Lewald, B+D ICH BIN DANN MAL RAUS

Was der Trend zu Digital Detox für Marken bedeutet

Zusammenfassung von Lasse Bohmbach 

Die Marke schlägt das Google Ranking beim Klick

Die Marke schlägt das Google Ranking beim Klick

Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass 82% der suchenden bei Google eher auf bereits bekannte Marken klicken.
Das bedeutet, dass sich auch im Netz gute Markenarbeit bezahlt macht.

Warum ist Branding ein Rankingfaktor?
Für Google spielt der Wert eine Marke als Rankingfaktor wohl keine Rolle, dennoch hat eine Marke bessere Chancen oben bei die den Suchergebenissen gerankt zu werden. Die Gründe hierfür sind, dass eine starke mehr Links erzeugt, da sie im Netz präsenter ist. So wird ein Markenname öfter in Suchergebnissen eingegeben und als Keyword-Kombination genutzt.
So bekommen bekannte Brands mehr Traffic aus verschiedenen Quellen und der CTR (Click-Through-Rate) ist besser, dies ist wiederum ein positives Signal für Google.

Die Studie von Red C beweist auch, dass die CTR bei speziellen Suchanfragen selbst dann höher ist, wenn das Ergebnis nicht ganz oben gerankt wurde.
Für die Studie „Secret Life of Search” wurden 150 Probanden mit Hilfe von Eye-Tracking analysiert. Dabei wurden 400 Suchen aus mehr als 40 Keywords untersucht.
Die Aufgabe der Probanden bestand darin, bspw. Ein Kleid zu kaufen oder eine Kreuzfahrt zu buchen also transaktionale Anfragen. 82% der der Personen wählten eine Marke aus den Suchergebnissen aus und scrollten dafür sogar bis Position 8 oder 9 bis sie eine vertraute Marke fanden.

Die Ergebnisse zeigen klar, dass das Vertrauen in eine Marke (20%) und deren Bekanntheit (15%) in der Wichtigkeit für einen Klick gleich nach dem Argument bereits Kunde bei dem Unternehmen zu sein oder schon mal dort gekauft zu haben (47%) kommen.

Bevor ein Interessent bei der Suche auf eine unbekannte Marke klickt, wird erst viel Zeit in die Recherche investiert. Letztendlich überzeugt dann der Content des Google Ergebnisses.
Ein Drittel klickte auf eine Adwords-Anzeige und ein Viertel klickte auf Basis des Rankings.
Red C kommt schließlich zu dem Ergebnis, dass sich Branding definitiv für SEO auszahlt.

„Da so viele Suchende bereits eine Marke im Hinterkopf haben, wenn eine solche Suchanfrage gestellt wird, ist es offensichtlich, daß Brand Awareness und Vertrauen in deine Marke essentieller Bestandteil davon sind, Klicks auf den SERPs zu bekommen.“

Hier sind vier Tipps, wie man als unbekannte Marke die Klicks der unvoreingenommenen bekommen kann:
1. Der Titel des Ergebnisses sollte „verführen“.
2. Wähle das Wording dementsprechend auch außergewöhnlich, um dich von den anderen abzuheben.
3. Nenne die Benefits deines Angebots in der Beschreibung.
4. Stelle bei Adwords-Anzeigen den Rabatt bzw. Preisvorteil klar heraus. Der Preis ist häufig einer der ausschlaggebenden Faktoren für den Klick.
Trotzdem gilt: auch als starke Marke braucht man eine gute Website, die technisch sauber umgesetzt wurde und guten Content bietet. Seiten, die es nicht auf die erste Seite schaffen, haben wenig Chancen darauf, SEO-Traffic aufzubauen. Die ersten Suchergebnisse weisen prozentual gesehen schließlich immer noch die besten Klickraten auf, auch wenn die Marke für spezielle Suchanfragen maßgeblich mitentscheidet.

Zusammenfassung von Petra Nußbaum aus dem Artikel „der Branding Effekt im SEO: Die Marke schlägt das Google Ranking beim Klick
Quelle: Onlinemarketing.de 15.11.2018

Geheimwaffe: Kundenzeitschriften

Geheimwaffe: Kundenzeitschriften

Alle Krankenkassen machen es, die Apotheken haben das Thema schon lange professionalisiert, Tourismus- und Stadtmarketingverbände, Hilfs- und Umweltschutzorganisationen, Banken und Versicherungen, Lebensmitteleinzelhandelsketten, Automobilhersteller und Fluggesellschaften, Vereine und Stiftungen …

… sie alle arbeiten mit Kundenzeitschriften. Warum?

Weil die Kundenzeitschrift ein ideales Medium in der Kundenkommunikation ist. Sie wird nur an Menschen verteilt, die sich bereits für uns interessieren, weil sie bei uns gekauft oder sich über unser Angebot informiert haben – perfekt! Als Unternehmen haben wir damit die ideale Basis, unseren Kunden oder potentiellen Kunden auf unaufdringliche Art mehr von uns zu erzählen. Von unserem sozialen Engagement, unseren Überfliegerazubis, unseren neuesten Produkten oder Services, dem Werdegang des Firmeninhabers, aktuellen News und Trends im Unternehmen oder in der Branche, unseren Plänen für die Zukunft. Die Informationen über unser Unternehmen werden eingebettet in sinnvolle, unterhaltsame und nützliche Informationen für den Leser. Mit Kunden- oder Mitgliederzeitschriften werben wir nicht für unser Unternehmen (!!!), sondern informieren sachlich, kompetent und zurückhaltend ohne Verkaufsdruck aufzubauen.

Das schafft Vertrauen, Sympathie und Transparenz und dient auf subtile Art der Imagebildung unseres Unternehmens, denn die Kundenzeitschrift repräsentiert das Unternehmen auf ideale Weise, signalisiert Kundennähe und Serviceorientierung. Das alles ist aktive – und jetzt kommt das Zauberwort:  Kundenbindung.

Mit einer Kundenzeitschrift sorgen wir dafür, daß uns unsere Kunden gewogen bleiben, daß sie auch lange nach einem Kauf von ihrer richtigen Entscheidung für uns überzeugt bleiben. Dann empfehlen sie uns möglicherweise weiter und kaufen idealerweise weitere Produkte oder Dienstleitungen bei uns. Denn mit unserer Kundenzeitschrift sind sie immer perfekt über unsere neuesten Angebote informiert.

Bei aller Euphorie für die Kundenzeitschrift, müssen wir uns stets bewußt machen, dass Kundenzeitschriften, wie alle anderen Medien auch, immer im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Zeit des Lesers stehen. Daher sollten Sie inhaltlich und in der journalistischen und grafischen Qualität eine absolute Punktlandung bei der anvisierten Leserschaft sein. Dann wird unsere Kundenzeitschrift zu einem bedeutsamen Kommunikationsinstrument und zu unserer Geheimwaffe.

Wenn auch für Sie dieses Thema relevant ist, kontaktieren Sie uns per Mail:  p.nussbaum@nussbaum-berlin.de oder telefonisch: 030 33007 25 10

Print bleibt! Ein hoch auf Flyer & Co!

Print bleibt! Ein hoch auf Flyer & Co!

Siegeszug des Flyers über die digitalen Medien.

Wir haben Ihnen im folgenden ein paar Argumente für den Einsatz von Printprodukten zusammengestellt und geben Ihnen außerdem wertvolle Hinweise, worauf man bei der Konzeption eines gedruckten Flyers achten sollte.

In Zeiten digitaler Kommunikation ist der Flyer nach wie vor ein überaus wirksames Kommunikationsinstrument und Werbemittel. Trifft er nämlich beim Empfänger den richtigen Nerv, so hat er als eines von ganz wenigen Kommunikationsmitteln die Chance zu bleiben.

Frage: Wie treffen wir mit unserem Flyer den Nerv des Empfängers so, dass wir in Erinnerung bleiben?

Antwort:

1. Zielgruppe
Wir sollten möglichst genau wissen, wen wir mit unserem Flyer erreichen möchten, also welche Kunden wir ansprechen möchten. Ist die gewählte Zielgruppe zu groß laufen wir Gefahr, zu unspezifisch und zu allgemein zu kommunizieren. Dadurch werden wir beliebig und austauschbar, unterscheiden uns nicht oder nicht ausreichend von unseren Wettbewerbern. Wenn unsere Kundengruppen sehr vielschichtig sind, sollten wir in Erwägung ziehen, verschiedene Flyer zu entwickeln, um so besser auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppe eingehen zu können.

2. Aufmerksamkeit
Auch der noch so günstig hergestellte Flyer ist für die Tonne, wenn niemand ihn liest. Das Material, das grafische Konzept und das Format spielen die entscheidenden Rollen beim Wettlauf um die Aufmerksamkeit des Empfängers.

Material/ Haptik
Irrtümlicherweise meistens etwas stiefmütterlich behandelt: die Auswahl des perfekten Materials, auf dem der Flyer gedruckt werden soll. Eine vertane Chance! Denn genau an dieser Stelle kann ein Flyer etwas, das kein anderes Kommunikationsmittel kann: er spricht den Empfänger über die haptische Wahrnehmung an. Noch bevor der Empfänger ein einziges Wort in unserem Flyer gelesen hat, können wir uns und unser Unternehmen über das Material präsentieren, einen ersten Eindruck vermitteln und den Empfänger in die gewünschte Erwartungshaltung bringen.

Grafisches Konzept
Für den Empfänger des Flyers muss auf den ersten Blick erkennbar sein, worum es geht. Wir entscheiden in maximal zwei bis drei Sekunden, ob ein Angebot für uns relevant ist, wir den Absender sympathisch finden und ob wir den Flyer aufheben oder entsorgen. Außerdem muss sich das Unternehmensdesign, also Farben, Schriftarten und Bilder im Flyer wiederfinden. Findet der potentielle Kunde auf unserer Webseite oder im Geschäft eine völlig abweichende Gestaltung wieder als im Flyer, wirkt das nicht professionell und nicht ehrlich. Dann Vertrauen aufzubauen und den Kunden von uns zu überzeugen wird unnötig schwer.

Format
Mit dem Format des Flyers können wir viele Aufmerksamkeitspunkte sammeln. Hierbei ist zu berücksichtigen, wie der Flyer an Ihre Zielgruppe gelangen soll. Wird er in der Fußgängerzone verteilt, sollte das Format handlich sein, damit der Flyer leicht in die Jackentasche gesteckt werden kann. Bei der Haushaltsverteilung in Briefkästen darf das Format gern größer ausfallen, damit der Flyer zwischen allen anderen Werbematerialien hervorsticht. Beim Postversand müssen wir auf jeden Fall die Portokosten im Blick behalten. Quadratische und zu kleine Formate kosten mehr Porto (als ein großer C4 Umschlag!), das frisst schnell ein großes Stück vom Budgetkuchen.

Sind alle drei Komponenten berücksichtigt worden, sollte bei einem großen Teil der Empfänger unsere Botschaft angekommen sein und so haben wir uns hoffentlich positiv im Langzeitgedächtnis platziert.

Der Grund für den Flyer
Der Wert des Flyers für den Empfänger steigt und fällt mit seinem Informationsgehalt. Er dient nicht als Imagebroschüre und ist auch kein Ersatz für Ihre Website. In einen Flyer gehören keine Unternehmenshistorie, keine ausführlichen Details über uns, nicht unser gesamtes Angebot in allen Einzelheiten. Kommen Sie so schnell und klar wie möglich auf den Punkt. WARUM bekommt der Empfänger ihren Flyer? WAS soll er tun, wenn er alles gelesen hat? Und was hat er dann davon?
Wir müssen eine klare Vorstellung davon haben, warum die Empfänger des Flyers zu uns kommen sollen. Das können natürlich mehrere Gründe sein, dann müssen wir priorisieren. Welches ist der wichtigste Grund?

Kontaktdaten nicht vergessen
Üblicherweise an den Fuß oder auf die Rückseite des Flyers gehören sämtliche Kontaktmöglichkeiten wie Telefon, E-Mail, Webadresse und lokale Adresse. Machen Sie es dem Kunden so einfach wie möglich Sie zu kontaktieren, persönlich oder im Netz.

Employer Branding

Employer Branding

Personalsuche 2.0 – Erfolgsfaktor Employer Branding

Was Unternehmen bei der Personalsuche heute beachten müssen.

Ganz egal, ob Sie Ihre Fachkräfte klassisch analog in Tageszeitungen suchen oder digital auf  reichweitenstarken Plattformen wie bspw. Stepstone, Xing oder LinkedIn, überall stehen Sie im Wettbewerb mit anderen Unternehmen.

Die wichtigsten Kriterien für Fachkräfte bei der Auswahl eines neuen Jobs sind heute nicht Arbeitszeit, Urlaubstage und Gehalt sondern viel mehr die weichen Faktoren, die ein Unternehmen ausmacht. Die kleinen Unterschiede, die den Arbeitsalltag angenehm machen, wie z.B. der Arbeitsplatz, das Team, die Hierarchien und Arbeitsweisen oder die Infrastruktur.

All diese Dinge stehen nicht im Arbeitsvertrag und spielen heutzutage doch eine tragende Rolle bei der Entscheidung für ein Unternehmen. Fachkräfte wissen heute, dass sie stark umworben werden und können sich oft das Unternehmen nach den individuellen Kriterien auswählen.

Employer Branding nicht dem dem Zufall überlassen.

Kennen Sie Ihre Stärken als Arbeitgeber? Wenn es Ihnen schwerfällt, Ihr Profil als Arbeitgeber attraktiv zu gestalten, können wir Sie unterstützen. In einem Workshop arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen die weichen Faktoren Ihres Unternehmens als Arbeitgeber heraus und setzen diese in einer Stellenanzeige um, die Ihr Unternehmen einzigartig und unverwechselbar macht.

Sprechen Sie uns an »

Wir haben Ihnen hier 5 Kriterien zusammengestellt, die Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Stellenanzeige beachten sollten.

  1. Wer schreibt die Stelle aus, also welches Unternehmen steht hinter der Anzeige? Was macht das Unternehmen aus, was ist besonders? Welches Image hat das Unternehmen als Arbeitgeber (Employer Branding)?
  2. Welchen Typ Mensch suchen Sie, wer passt zu Ihrem Unternehmen? Auch hier spielt das Employer Branding eine tragende Rolle. Wenn Sie zum Beispiel flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice anbieten, sollten die Bewerber zuverlässig, vertrauenswürdig und selbstständig sein.
  3. Was muss der Bewerber sonst noch können? Hier geht es um Hard- und Softskills, die Sie von Ihrem zukünftigen Mitarbeiter erwarten. Welche Mindestvoraussetzungen haben Sie an Berufsausbildungs- oder Studienabschlüsse sowie die Berufserfahrung des gewünschten Bewerbers? Praktisch ist hier eine Checkliste, die Sie zum Abgleich mit den eingehenden Bewerbungen immer zur Hand haben sollten.
  4. Warum sollten die Bewerber bei Ihnen arbeiten wollen? Was können Sie ihm bieten? Was hebt Sie dabei als Unternehmen gegenüber Ihrer Konkurrenz ab? Hier geht es nicht nur um gehabt und Arbeitszeiten sondern auch um die besonderen Vorzüge, mit denen der zukünftige Arbeitnehmer z.B. eine gute Work-Life-Balance haben kann und natürlich dürfen Angaben zur ggf. übertariflichen Leistungen oder auch zur Verantwortung der Position nicht fehlen.
  5. Wie soll der Bewerber nun weiter vorgehen?  Worum bitten Sie Ihn im Bewerbungsprozess? Soll er Sie kontaktieren? Und wenn ja, wie? Telefonisch, persönlich oder schriftlich, online oder per Post?
Online Werbung: Es muss nicht immer Facebook sein

Online Werbung: Es muss nicht immer Facebook sein

Werden Online Werbung und soziale Netzwerke in einem Atemzug genannt, denkt jeder sofort an Facebook. Vielen Marketingverantwortlichen ergeht es nicht anders. Sie setzen vor allem auf diese Plattform, wegen ihrer enormen Reichweite mit über 1,5 Milliarden Nutzern. Eigentlich schade, denn mit Twitter, YouTube, XING und Instagram stehen weitere populäre Plattformen mit großer Reichweite zur Auswahl. Es lohnt sich daher, auch einen Blick auf die Angebote der „kleineren“ sozialen Netzwerke zu werfen, um Online Werbung zu schalten.

Twitter

Mindestens genauso bekannt und reichweitenstark wie Facebook ist Twitter, der Kurznachrichtendienst mit der 140-Zeichen-Beschränkung pro Tweet. Werbetreibende Unternehmen haben seit 2011 die Möglichkeit, Twitter für ihre Online Werbung zu nutzen. Das geschieht über Promoted Tweets. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, Tweets für beliebige Keywords in der Twitter-Timeline prominent an erster Stelle zu platzieren. Nutzer stoßen bei der Suche nach diesem Begriff darauf. Eine weitere Möglichkeit in Twitter Online Werbung zu schalten, bieten Promoted Trends. Das sind Trending Topics, die in der Trendliste ganz oben mit dem Hinweis „Promoted“ erscheinen. Über einen Promoted Trend lässt sich beispielsweise im Rahmen einer Kampagne auf eine Landing Page verlinken. Diese Form der Online Werbung auf Twitter eignet sich für Unternehmen, die sich bei bestimmten Trendthemen Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Um die Zahl der Follower zu erhöhen bietet Twitter Promoted Accounts an, die in Suchvorschlägen ganz weit oben angezeigt werden.

YouTube

Die Videoplattform gehört zu den populärsten Seiten im Web überhaupt und liegt in der Seitenaufrufstatistik an dritter Stelle nach Google und Facebook. Das macht die Plattform für Online Werbung besonders attraktiv. Da YouTube zu Google gehört, können Anzeigen direkt über ein AdWords-Konto geschaltet werden. Auf YouTube stehen mehrere Anzeigenformate zur Auswahl. Online Werbung lässt sich in den Übersichten als Text- und Imagewerbung schalten oder als Videoanzeige, die einem gestreamten Videoclip vorgeschaltet wird. Zahlreiche Targeting-Optionen wie Alter, Geschlecht und Interessen stehen auf YouTube zur Verfügung. Zudem kann das Targeting auch nach Kategorien oder Kanälen erfolgen. Die Plattform eignet sich ideal, um die Markenbekanntheit zu steigern, denn fast jede Zielgruppe ist auf YouTube vertreten. Interessant ist das Abrechnungsmodell bei Videoanzeigen. TrueView-Anzeigen müssen nur bezahlt werden, wenn der Nutzer den Clip mindestens 30 Sekunden beziehungsweise komplett ansieht. Wird das Video vorher übersprungen, entstehen keine Kosten.

XING

Das mit acht Millionen Nutzern größte deutschsprachige Karrierenetzwerk bietet Unternehmen die Möglichkeit, Online Werbung zielgruppengenau zu schalten. Hierfür stehen verschiedene Display-Formate zur Verfügung. Dank der vielfältigen Filterungsmöglichkeiten von Zielgruppen ist ein exaktes Targeting möglich. Nicht nur nach Alter, Geschlecht und Wohnort lässt sich filtern, sondern auch nach Branchen, Interessen, Joblevel und Unternehmensgröße. Der Werbetreibende kann zudem bestimmen, an welcher Stelle seine Anzeige platziert werden soll. Es sind auch spezielle Anzeigeformate wie Inbox Ads verfügbar, die im Postfach der Zielgruppe erscheinen, oder Wallpaper, die alle Mitglieder beim Startseitenaufruf sehen. XING eignet sich besonders für Kampagnen und die Expertenpositionierung im B2B-Bereich. Anzeigen können nur von XING-Mitgliedern geschaltet werden. Im Vergleich zu Facebook sind die Klickpreise allerdings höher.

Instagram

Das Bilder- und Videonetzwerk mit neun Millionen aktiven Nutzern allein in Deutschland bietet vielfältige Möglichkeiten für Online Werbung. Unternehmen können ihre Werbebotschaften in Instagram-Posts unterbringen und daraus direkt auf eine App oder eine Landing Page verlinken. Außer dem Sponsoring-Hinweis unterscheiden sich diese gesponserten Posts nicht von organischen Instagram-Posts. Die Targeting-Optionen sind mit denen bei Facebook-Anzeigen identisch. Es lassen sich verschiedene Kampagnenziele auf Instagram mit einer Anzeige umsetzen. Unter anderem mit „Mobile App-Installationen“, „Interaktionen mit Seitenbeiträgen“, „Videoaufrufe“ und „Klicks auf die Website“. Die Schaltung von Online Werbung kann über ein Facebook-Werbekonto vorgenommen werden. Es stehen umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten für Kampagnen zur Verfügung. Die Plattform eignet sich für Werbetreibende, die sich an ein junges und mobiles Publikum mit Interesse an Lifestylethemen richten.

Fazit: Nicht immer muss Facebook das Nonplusultra sein, wenn es um Online Werbung in den sozialen Medien geht, denn auch die „kleineren“ sozialen Netzwerke erzielen inzwischen große Reichweiten. Es lohnt sich also, einen Blick auf deren Angebote zu werfen.

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