Schon lange sind sie nur lästig: man will mal schnell auf einer Website was nachschauen und da kommt einem so ein Cookie-Banner entgegen, der uns aus unseren Gedanken reist und eine wichtige Entscheidung verlangt. Nämlich wie mit unseren Nutzerdaten auf dieser Website umgegangen werden soll. 

Cookies sind Dateien, die Websites auf Computern von Verbrauchern speichern. Somit kann der Anbieter z.B. erkennen, ob ein Nutzer die Website schon mal besucht hat, und die Inhalte ggf. anpassen. Außerdem werden Cookies verwendet, um für Werbezwecke das Nutzerverhalten zu tracken.  

Ein Lösungsvorschlag der Digitalpolitiker Cookie Meldungen nutzerfreundlicher zu machen, ist den Nutzern die Möglichkeit zu geben, im Browser ihre Datenschutz-Präferenzen voreinzustellen und zu speichern. Somit können Verbraucher auf Webseiten zugreifen, ohne von lästigen Bannern blockiert zu werden. Sie haben es bestimmt schon erlebt – wenn Sie aktuell auf einer Website zugreifen werden sie gefragt, ob sie der Speicherung von Cookies und der Freigabe Ihrer persönlichen Daten zustimmen. So gut wie jeder Nutzer klicken schnell auf „Ich stimme zu“, um die Inhalte der Website sehen zu können.  

Laut dem Sprecher für Digitale Agenda der CDU/CSU-Fraktion, der Deutschen Presse-Agentur „will er den Bereich mit Datenschutz-Einstellungen im Gesetz zur Regelung des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei Telemedien festschreiben.” Laut unseren Digitalpolitikern ist diese Lösung konform mit den EU-Datenschutzgrundverordnung, welche voraussetzt, dass eine Zustimmung vom Nutzer nötig ist. Sprecher und Vorstand der Verbraucherzentrale Klaus Müller ist der Meinung, dass Web-Browser und Betriebssysteme so voreingestellt sein sollten, dass eine Analyse des Verhaltens von Nutzer grundsätzlich ausgeschaltet ist. Sollte der Nutzer analysiert werden wollen, könnte dieser das im Web-Browser einstellen. 

Apple will beispielsweise ein ähnliches System einführen, und App-Anbieter verpflichten, sich die Erlaubnis der Verbraucher einzuholen, wenn sie das Nutzerverhalten analysieren wollen und personalisierte Werbung schalten wollen. Ziel ist es, den Nutzern die Kontrolle über ihre Privatsphäre zurückzugeben. 

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